Cheftrainer Ingo Freyer im kurzen Plausch – Von Vorbereitung bis Flohmarkt

Foto: Richard Stephan - der Stadtfotograf

Cheftrainer Ingo Freyer im kurzen Plausch – Von Vorbereitung bis Flohmarkt

In einer netten und kurzweiligen Gesprächsrunde berichtete Cheftrainer Ingo Freyer über seine persönliche Offseason, über die anstehende Vorbereitung und wie schwer ihn das Pokallos getroffen hat. Dies alles mit einem kleinen Augenzwinkern betrachtet.

Wie hast du das letzte Hessenderby in Frankfurt erlebt? Viele Gießener Fans waren mit dabei. Wie hat man diese Atmosphäre auf dem Feld wahrgenommen?

„Ich hatte vor Beginn des Spiels schon wahrgenommen, dass einige 46ers-Fans mit dabei waren. Während der Begegnung bin ich aber immer so fokussiert, dass ich alles andere im Umfeld ausblende. Nach der Partie sind wir gemeinsam, Trainerteam und die Mannschaft, dann zu unseren Fans gegangen. Da habe ich dann erst registriert wie viele den Weg nach Frankfurt gefunden haben. Das war toll.“

Wie verbringst du deine Offseason?

„In der ersten Woche verarbeite ich die vergangene Saison und analysiere sie mit allen Beteiligten, dann kümmere ich mich erstmal um meine Familie. Ansonsten gehe ich von Montag bis Donnerstag den ganz normalen Arbeiten nach, die als Trainer in der Offseason immer wieder anstehen, wie um Spieler kümmern, die noch da sind oder potentielle Neuzugänge selektieren oder die Trainingssteuerung weiter aufbrechen, um den sportlichen Ablauf dort weiter zu optimieren. Am Wochenende versuche ich dann die Sachen zu machen, die ich während der laufenden Saison sonst nicht machen kann, wie Ausflüge mit der Familie machen und Freundschaften pflegen. Unter anderem waren wir vier Tage in Sankt Peter Ording und sind auch hier Umkreis viel unterwegs. Jedes Jahr im Sommer verkaufe ich mit meiner Familie auf einem Flohmarkt Sachen, die nicht mehr gebraucht werden. Da habe ich auch einige 46ers-Fans getroffen (lacht). Es war sehr nett und interessant, die Basketballbegeisterten auch mal abseits der Halle zu treffen und mit ihnen persönlich zu schnacken.“

Habt ihr euch da auch über die laufenden Playoffs unterhalten?

(lacht) „Ja, wir haben uns über viel unterhalten, natürlich auch über die Playoffs. Das Interessante waren die Spiele zwischen Bamberg und Vechta, ob es Vechta schafft, den Trend der Saison zu halten – da waren wir uns einig. Ansonsten verlaufen die Playoffs eigentlich wie erwartet.“

… und was denkst du, wer macht das Rennen?

„Das kann ich schwer sagen. Leider waren die Playoffs bisher – außer Bamberg und Vechta – immer sehr eindeutig, von daher hoffe ich nochmal auf ein enges Finale.“

Wie stellst du die Mannschaft für die kommende Saison zusammen? Auf was willst du besonders achten?

„Auf einigen Positionen wollen wir uns in der Athletik verbessern, aber im Endeffekt werden wir weiterhin den Fokus darauf legen, das Maximum aus den gegebenen monetären Möglichkeiten rauszuholen.“

Was erwartet die Spieler in der Vorbereitung?

„Wir werden einige Veränderungen im Spielerkader vornehmen, dementsprechend werden wir auch Anpassungen einleiten und die Trainingseinheiten gestalten.“

Welcher Saison-Auftakt wäre dir lieber: Direkt die starken Mannschaften oder lieber Teams auf Augenhöhe?

„Das ist eigentlich egal, ob du die starken Teams am Anfang oder am Ende hast. Beide Konstellationen haben ihre Vor- und Nachteile – von daher nehmen wir es so wie es kommt.“

Das Pokallos ergab ein Heimspiel gegen den aktuellen Titelverteidiger Brose Bamberg. Was sagst du zu dem Los?

„Ich freue mich sehr, dass wir ein Heimspiel haben. Aber erneut den Pokalsieger zu erwischen, ist nicht das Los, was ich mir gewünscht habe. Wenn ich den Pokalmodus weiter verändern könnte, würde ich die Zweitlisten involvieren. Das würde bestimmt noch mehr Basketballbegeisterte reizen und den Pokalmodus weiter aufwerten.“

Danke dir, Ingo!

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