Erlebnisse der Summerleague – Alen Pjanic und Tim Uhlemann geben ein Resümee

Foto: Lena Wereschinski

Erlebnisse der Summerleague – Alen Pjanic und Tim Uhlemann geben ein Resümee

Die beiden Youngster der GIESSEN 46ers geben einen kurzen Einblick von ihrer Zeit in der Summerleague 2019. Die Finalisten berichten über ihre Erfahrungen im Finale und wie die Veranstaltung für alle Teilnehmer ein Gewinn darstellte.  

Wie habt ihr die Summerleague erlebt und was nehmt ihr daraus für euch mit?

Alen Pjanic: Die Summerleague hat mir sehr viel Spaß gemacht, sei es auf dem Feld oder auch beim Zuschauen der anderen Teams. Das war optimal, um in der Zeit von Mai bis August fit zu bleiben und meine Moves, die ich beim individuellen Training lerne, auszuprobieren. Es war echt cool mal wieder mit und auch gegen meine Freunde zu spielen – diesmal ganz offiziell in einem Turnier (lacht). Unser Ziel war es, als Champions vom Platz zu gehen, ohne dabei den Spaß zu verlieren!

Tim Uhlemann: Man konnte endlich mal wieder fünf-gegen-fünf spielen, was in der Off-Season sonst eher nicht vorkommt. Ich konnte mit alten Teamkollegen aus Krofdorfer Zeiten zusammenspielen und das unter richtigen Wettbewerbsbedingungen. Das hat richtig viel Spaß gemacht! Man hat auch mal wieder Spielpraxis bekommen, gerade nach meinen zwei Wochen Urlaub habe ich das richtig gemerkt: In der Zeit hatte ich kaum einen Ball in der Hand und habe dann natürlich am Anfang erstmal fast alles vorbeigeworfen (lacht).

Die Teams waren bunt gemischt. Konntet ihr als eingespielte Youngsters im Profizirkus den neuen Nachwuchssportlern etwas mit auf den Weg geben?  

Tim Uhlemann: Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich dieses Konzept mit den bunt gemischten Teams echt gut finde! Auch dass die Nachwuchsspieler mitmischen bringt enorm viel. Die werden dadurch nochmal ganz anders gefordert und erhalten mehr Spielerfahrung.

Alen Pjanic: Ich denke, die Härte waren die jungen Spieler nicht gewohnt, da sie meines Wissens nach jeweils nur im Jugendbereich tätig sind. Hier ging es dann durch die bunte Mischung nochmal ganz anders zur Sache. Die Jungs haben dadurch aber viel an Selbstvertrauen gewonnen, weil wir sie auch viele Fehler haben machen lassen.

Wie habt ihr das Finale erlebt? Wie war es gegeneinander zu spielen?

Alen Pjanic: Das Finalspiel war sehr hitzig. Wir hatten gegen das Team der Krofdorfer Giraffen schon in der Hauptrunde gewonnen und das wollten wir natürlich wieder schaffen – um jeden Preis! Das große Finalspiel gegen Timbo zu gewinnen hat mir natürlich am meisten Spaß gemacht (lacht). Das Gegeneinander-Spielen sind wir ja schon aus dem Training gewohnt, doch vor Publikum war es nochmal etwas anderes.

Tim Uhlemann: Das Finale war wirklich sehr reizvoll. Es war ein schönes Spiel, was den Zuschauern auch sichtlich Spaß gemacht hat. Gegen Alen zu verlieren und dann auch noch so knapp am Ende das Spiel verschenkt zu haben, war schon bitter – aber insgesamt auf jeden Fall eines Finales würdig!

Wie geht es für euch nach der Summerleague weiter? Was macht ihr, um fit zu bleiben?

Tim Uhlemann: Nach der Summerleague mache ich mit meinem Programm eigentlich weiter wie bisher: Ich gehe zwei- bis dreimal die Woche ins WOF und bin zusätzlich noch zweimal beim Lukas in der Praxis, um Core zu machen. Dazu gehe ich natürlich noch zocken, entweder in Krofdorf oder mit Alen Pjanic, Benedikt Turudic und den anderen Jungs, mit denen ich früher ja auch schon zusammengespielt habe. Wenn ich noch Zeit finde, gehe ich auch noch werfen und versuche individuell an mir zu arbeiten.

Alen Pjanic: So ähnlich sieht es bei mir auch aus. Meine Vorbereitung besteht aus viermal die Woche Krafttraining und außerdem gehe ich so oft wie es geht in die Halle, um basketballerisch an mir weiter zu arbeiten.

Vielen Dank euch beiden!

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