Fünf Fragen, fünf Antworten mit Benjamin Lischka

Foto: GIESSEN 46ers

Fünf Fragen, fünf Antworten mit Benjamin Lischka

Es war der erwartet schwere Start in die Saison. Habt ihr euch selber nach zwei Niederlagen zu viel Druck vor dem letzten Heimspiel gegen die OeTTINGER Rockets auferlegt?

Nein, wir haben uns an dem Tag nicht unter Druck gefühlt. Wir sind gar nicht so schlecht rausgekommen gegen die Rockets, nur irgendwann Mitte des zweiten Viertels haben wir irgendwie den Faden verloren. Erfurt hat auch immer wieder sehr gut getroffen. Wir haben die Dreier nicht gut verteidigt und in der Offense dann auch nicht mehr die Lösung gefunden dagegen zu halten. Ich glaube, während des Spiels ist dann auch der Glaube an uns selbst ein bisschen verloren gegangen, das darf eigentlich nicht passieren. Daraus müssen wir unsere Lehren ziehen. Wir haben ein junges Team, das hoffentlich aus diesen Spielen lernen wird und hoffentlich sieht das dann gegen Ludwigsburg schon wieder anders aus.

Einige Spieler waren vor der Partie gesundheitlich angeschlagen. Du warst einer von diesen. Dein Cheftrainer Ingo Freyer hat dieses nicht als Ausrede für die Niederlage genommen. Wie beurteilst du eure Leistung und was hat euch an diesem Tag gefehlt?

Ja, das als Ausrede zu nehmen, wäre zu einfach. Ich glaube, wir waren auch generell an diesem Tag nicht gut genug gegen die Rockets, das war einfach Fakt, das hat man gesehen. Was man auch gesehen hat war, dass uns in der zweiten Halbzeit einfach die Puste ausgegangen ist. Wir hatten fünf Leute, die am Tag davor nichts essen konnten. Das ist natürlich blöd, wenn du dann keine Energie hast, wenn du selbst am Spieltag noch nicht wirklich etwas essen kannst. Wie gesagt, das ist keine Ausrede. Aber ab der zweiten Hälfte hat man einfach gemerkt, wie uns die Kraft gefehlt hat.

Mit dem kommenden Freitag beginnt ein Doppelspieltag für euch. Wie geht ihr diese Aufgaben an? Und welche Schlüsse habt ihr aus euren vorherigen Partien ziehen können?

Ja, wir wissen, dass jetzt wieder zwei schwere Spiele auf uns zukommen. In Ludwigsburg spielen wir gegen Justin und Dwayne, zwei ehemalige Spieler von uns. Das ist ein gutes Team. Sie haben gestern in der Champions League gegen ein solides griechisches Team mit fast 30 Punkten Unterschied gewonnen. Wir wissen, dass das nicht einfach wird. Wir werden in beiden Spielen alles aus uns rausholen und versuchen die Fehler, die wir im letzten Heimspiel gemacht haben, zu minimieren oder einzustellen. Wir wollen den Ball besser laufen lassen, mehr Assists ausspielen und einfach besser als Team auftreten.

Abschließend zwei Fragen zu unserem ProB-Team. Heute spielen die Rackelos ihr erstes Heimspiel. Schaust du bzw. das Team zu?

Ja, wir gehen alle als Team hin und schauen uns das Spiel gemeinsam an.

Dein Bruder Johannes hat bisher mit 18.5 Punkten und 8.5 Rebounds im Durchschnitt starke Statistiken auf das Parkett gelegt. Was erwartest du von ihm am heutigen Tag?

Es sieht gut aus, was er auf dem Parkett macht. Er ist wieder sehr fit und macht bisher vieles richtig in der Saison, das ist schön zu sehen. Ich hoffe, dass wir heute Abend dann den ersten Heimsieg gegen die Würzburger sehen werden.

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