GIESSEN 46ers müssen zu starken Ulmern – Harter Brocken vor dreiwöchiger Spielpause

Foto: Richard Stephan - der Stadtfotograf

GIESSEN 46ers müssen zu starken Ulmern – Harter Brocken vor dreiwöchiger Spielpause

Nach dem Erfolg in Erfurt geht es für die GIESSEN 46ers weiter auf Reisen. Am Samstag, den 10.02. müssen die Mittelhessen im Rahmen des 21. Spieltags der easyCredit Basketball Bundesliga bei den gut aufgelegten Ulmern antreten. Sprungball der Partie ist um 18.00 Uhr in der ratiopharm arena. Das Gastspiel der Gießener bei ratiopharm ulm wird live auf https://www.telekomsport.de/ übertragen.

Nach einer intensiven Begegnung am vergangenen Dienstag wartet auf die Gießener ein Schwergewicht der Liga. Die Donaustädter haben sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Liga – fünf der ersten sechs Partien gingen verloren –  wieder stabilisiert. So besiegte man auch  anschließend dezimierte Mittelhessen im Hinrunden-Spiel mit 84:70 und konnte zuletzt acht der letzten zehn Begegnungen in der BBL für sich entscheiden. Insbesondere die Heimstärke der Mannen von Headcoach Thorsten Leibenath hievte die Mannschaft in die Playoff-Ränge auf Platz sechs.

Das offensiv eingestellte Team wird durch viele Protagonisten geprägt. Dies spiegelt sich vor allem im Scoring wieder. Big Man Isaac Fotu (12.6 PpS) ist einer von gleich fünf Spielern, die sich im zweistelligen Punktebereich bewegen. Neben dem Center agiert Da´Sean Butler im Frontcourt, der 10.3 Punkten pro Spiel aufweist. In der Sporthalle Gießen-Ost war er, neben Aufbauspieler Ismet Akpinar (8.6 PpS), mit 19 Zählern, der herausragende Akteur am 12. Spieltag. Der TOP FOUR-Gastgeber weiß zudem mit Trey Lewis (12.1 PpS), Ryan Thompson (11.6), Per Günther (8.8) oder Jerrelle Benimon (7.9) zu überzeugen. Auch der wiedergenese Center Tim Ohlbrecht bekommt immer mehr Spielminuten und kämpft sich weiter zur seiner alten Form zurück.

Die Punktemaschinerie der Orange Zone steht aktuell bei 82.1 Punkten pro Partie und wird nur knapp durch die GIESSEN 46ers und ihren 83.7 Zählern überflügelt. Aber nicht nur in dieser Kategorie stehen die Mittelhessen besser dar. Auch die Rebound- und Vorlagenstatistik mit 38.7 Rebounds bzw. 18.3 Assists gegenüber 33.6 Abprallern bzw. 16.7 Vorlagen spricht für den Tabellenelften. Doch der Playoff-Anwärter aus Baden-Württemberg kann im Ballvortrag mit deutlich weniger Turnovers (10.9 zu 14.4) und einer marginal besseren Wurfgenauigkeit von 47.6% (Gießen: 44.9%) auftrumpfen.

„Ulm hat viel Qualität im Kader ist dazu tief besetzt. Wir müssen das Spiel lange offen halten um am Ende eine Siegchance zu bekommen.“, so Cheftrainer Ingo Freyer.

Die 46ers müssen weiterhin auf den 23-jährigen Mauricio Marin verzichten, der aufgrund einer Knöchelverletzung für diese Partie noch nicht in Frage kommt. Dennoch möchten die Mittelhessen mit ihrem offensiv geprägten Spielstiel für Furore sorgen. Dabei werden vor allem die Scoringqualitäten und eine mannschaftliche Geschlossenheit gefragt sein, um den Favoriten zu stürzen. Mit John Bryant (15.9 PpS, 10.4 RpS), Dee Davis (14.7, 4.6 ApS), Austin Hollins (12.2), Jamar Abrams (9.9) oder Benjamin Lischka (10.3) stehen dem Cheftrainer Freyer allerhand Feuerpower zur Verfügung. Auch die beiden Jungspunde Jeril Taylor (7.3, 5.6 RpS) oder Mahir Agva (6.1, 4.1 RpS) wissen im Gefüge offensiv, wie auch defensiv zu überzeugen. Die 46ers werden nochmal alles in die Waagschale werfen, bevor es in eine dreiwöchige Spielpause geht und Kräfte wieder aufgetankt werden können.

Letzte News