Sporthalle Gießen-Ost mit eingeschränkter Kapazität – 46ers und Stadt mühen sich um Lösung

Foto: Richard Stephan - der Stadtfotograf

Sporthalle Gießen-Ost mit eingeschränkter Kapazität – 46ers und Stadt mühen sich um Lösung

Die altehrwürdige Sporthalle Gießen-Ost trotzt in den letzten Jahrzehnten allen Widrigkeiten, ist aber in die Jahre gekommen und fordert somit ihren Tribut. So musste die Stadt Gießen am vergangenen Spieltag aufgrund des Defektes eines Rauchschutzvorhanges in den oberen Rängen der Blöcke A und B eine eingeschränkte Nutzung für Zuschauer veranlassen. Diese Lösung wurde im Eilverfahren zwischen der Stadt Gießen und dem Traditionsclub beschlossen, um somit einen nicht unwahrscheinlichen Ausfall des 26. Spieltages zu verhindern und die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.

Um die Funktion des defekten Vorhangs, der die Rauchentwicklung im Brandfall in diesem Bereich verzögern soll, auszugleichen, hatten sich die Stadt und die 46ers auf verschiedene Sofort-Maßnahmen geeinigt. Dabei konnte der Spielbetrieb und der Besucherandrang beim Heimspiel am vergangenen Wochenende weiter, aber dennoch  in stark eingeschränkter Form gewährleitest werden. Die Blöcke A und B im oberen Bereich konnten nicht voll besetzt werden und die Stehplätze im Oberrang mussten gänzlich unbesetzt bleiben. Die Zahl der Sitzplätze in diesem Bereich mussten ebenfalls reduziert werden. Zusätzliche Ordner sorgten dafür, dass Fluchtwege weiterhin sicher genutzt werden konnten. Auch eine, neben dem Catering-Bereich  im Oberrang errichtete Holzwand konnte dazu beitragen, dass im unwahrscheinlichen Fall der Fälle eines Brandes die Rauchentwicklung nicht insgesamt auf den oberen Bereich übergreift. Der Rauchschutzvorhang war aufgrund eines Defektes in der elektrischen Anlage ausgefallen und muss ersetzt werden. Die Stadt Gießen bemüht sich um eine schnellstmögliche Reparatur. Ob diese bis Ende der regulären Spielzeit noch erfolgt, bleibt aufgrund der Komplexität fraglich.

„Wir hatten am vergangenen Spieltag im Vorfeld viel zu bewältigen und waren in großer Sorge, dass wir die Partie noch kurzfristig absagen müssen. Wir konnten mit der Stadt Gießen und unserem Sicherheitspartner S.S.W. einen vernünftigen Plan erarbeiten, der den Spielbetrieb dann stark eingeschränkt ermöglichte. Natürlich sind wir mit dieser Lösung nicht vollends zufrieden, da unsere Zuschauer und zahlreiche langjährige Dauerkarteninhaber Unannehmlichkeiten am Spieltag hinnehmen mussten, für die wir uns auch im Namen der Stadt Gießen entschuldigen möchten. Bei einer Spielabsage wären erhebliche Strafen fällig gewesen. Zudem müssen wir natürlich in diesem Zusammenhang erhebliche finanzielle Einbußen bei den Ticketeinahmen hinnehmen, welche wir selbstredend benötigen und in unserem Etat fest eingeplant sind. Wir wissen, dass die Stadt sich diesem Thema intensiv widmet und hoffen, dass wir in dieser Saison noch unsere vollen Kapazitäten anbieten können“, so 46ers-Geschäftsführer Heiko Schelberg.

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