JobStairs GIESSEN 46ers mit schwieriger Heimaufgabe – Quarantänegänger gegen geölte Schwaben-Maschinerie

Foto: Christian Becker

JobStairs GIESSEN 46ers mit schwieriger Heimaufgabe – Quarantänegänger gegen geölte Schwaben-Maschinerie

Die JobStairs GIESSEN 46ers befinden sich seit gut 14 Stunden wieder auf freiem Fuß und konnten der Quarantäne mit allesamt negativem Testergebnis Adieu sagen. Die vorherigen Umstände machen die Aufgabe am 3. Spieltag der easyCredit Basketball Bundesliga im Heimspiel gegen ratiopharm ulm aber nicht einfacher. Mit einer nicht ganz dreitätigen Vorbereitung geht es dann am Samstag, den 21. November um 20.30 Uhr zum ersten Heimspiel in die Sporthalle Gießen-Ost gegen den EuroCup-Teilnehmer. Übertagen wird die Partie, die ohne Zuschauer stattfinden wird, live und on demand auf MagentaSport – begleitet vom profunden Kommentator Holger Sauer. 


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Die Truppe von 46ers-Cheftrainer Ingo Freyer muss sich in einer dreitätigen Vorbereitung spielbereit für ein bisher gut auftretendes ratiopharm ulm präparieren. Dabei haben die Mittelhessen am Mittwochabend die ersten Schritte auf dem Parkett der Sporthalle Gießen-Ost unternommen, während die kommenden Gäste am Dienstag bereits wieder international gegen Boulogne-Levallois Metropolitans 92 tätig waren. Im 7DAYS EuroCup präsentieren sich die Schwaben solide und weisen nahezu eine ausgeglichene Bilanz vor. Die vier Topscorer Dylan Osetkowski (17.1 PpS), Andreas Obst (12.1), John Petrucelli (9.8) und Troy Caupain (9.8) wandeln sowohl im internationalen wie auch im nationalen Geschäft mit starken statistischen Werten umher. Der letztgenannte Point Guard bringt es in der easyCredit BBL auf 18.5 PpS sowie 3.5 ApS und harmoniert, ähnlich wie seine Guard-Kollegen Obst (15.5 PpS) und Petrucelli (12.0), mit dem Big Man Osetkowski (18.0).

Der tiefbesetzte Kader von Headcoach Jaka Lakovic eroberte sich nicht nur einen Platz im TOP FOUR des MagentaSport BBL Pokals, sondern dank zwei Siegen aus zwei Spielen auch die Tabellenführung der noch jungen Spielzeit. Dies alles ohne einen Hochkaräter im Gepäck, denn Distanzschütze Thomas Klepeisz verletzte sich im Spiel gegen Morna Bar an der rechten Schulter und wirkte seitdem nicht mehr mit. Das dies der aktuellen Erfolgstory keinen Abbruch tut, merkten zuletzt ein ebenso wie die 46ers Quarantäne-gebeuteltes medi bayreuth, die eine 76:104-Niederlage hinnehmen mussten. Die auffallende Spielstärke, das gewandte Ball-Movement sowie der gelungene Rhythmus der Baden-Württemberger ließ eine einseitige Partie entstehen. Am Ende standen 29 Assists und 15 forcierte Turnovers auf der Habenseite des anstehenden JobStairs GIESSEN 46ers-Gegners.

Alles Attribute, die die Mittelhessen in drei Tagen finden müssen. Eine Menge Anschauungsmaterial wurde von dem erfahrenen Per Günther, Patrick Heckmann & Co. schon geliefert. So diente auch in häuslicher Isolation ein gemeinsamer Abend über den digitalen Weg und der Plattform Zoom dazu, dass sich Kapitän Brandon Thomas & Co. über die zuvor genannte Begegnung in Echtzeit austauschten, was sich wohl als ein Novum des Gießener Basketballs darstellte.


Was sagen die Protagonisten der JobStairs GIESSEN 46ers:

Michael Koch (Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Nach weiterer zweiwöchiger Verzögerung ist es endlich soweit. Auch wir, die JobStairs GIESSEN 46ers, bestreiten am Samstag unser erstes easyCredit BBL-Spiel in dieser Saison. Das Team steht seit Mittwoch wieder im Training und wird diese Trainingseinheiten bestmöglich nutzen. Für uns heißt es schnellstmöglich in Basketballmodus umzuschalten.“

Ingo Freyer (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Wir wollen am Samstag auf den Court gehen und uns voll auf unseren Saisonstart konzentrieren. Ulm ist gut in die Saison gestartet, ich freu mich, dass es endlich los geht.“

Johannes Richter (Spieler JobStairs GIESSEN 46ers): „Ulm ist erfahrungsgemäß eine sehr starke Mannschaft, die auch schon relativ viele Spiele dieses Jahr mit dem EuroCup hatte. Dementsprechend sind sie gut eingespielt. Ich denke, wir haben den bestmöglichen Job während der Quarantäne gemacht, um fit zu bleiben. Wir hatten natürlich kein basketballspezifisches Training, weshalb wir die kommenden drei Tage abwarten müssen, wie wir überhaupt drauf sind. In diesen drei Tagen gilt es halt auf dieses Niveau zu kommen, um basketballerisch in der easyCredit BBL bestehen zu können, um vielleicht gegen Ulm eine kleine Überraschung zu schaffen.“


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