
20.08.2026
Acht Tage und stramme 14 Einheiten nach der Saisoneröffnung auf der SWG-Bühne im Rahmen des Stadtfestes wird es für die Profis der GIESSEN 46ers erstmals ernst: Drei Wochen vor dem Duell im Netto BBL-Pokal gegen die Niners Chemnitz (Samstag, 12. September, 18.30 Uhr) und knapp fünf Wochen vor dem Start in die Spielzeit 2026/27 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA gegen die Artland Dragons (Freitag, 25. September, 20 Uhr) tritt der Altmeister an diesem Sonntag (15 Uhr) – allerdings unter Ausschluss der Öffentlichkeit – beim Liga-Rivalen EPG BASKETS Koblenz an.
„Die haben ein ambitioniertes Team zusammengestellt, das um die Playoff-Plätze mitspielen wird“
ist sich 46ers-Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic sicher, dass die Truppe vom Deutschen Eck „besser abschneiden wird als zuletzt mit Rang 14“.
EPG-Übungsleiter Stephan Dohrn ist es gelungen, dem Team, das seinen ersten Test gegen den französischen Drittligisten Mulhouse Mustangs mit 92:85 gewonnen hat, durch den Verbleib von Jonas Niedermanner, Jannis Sonnefeld, Alexander Möller oder Badu Buck Stabilität zu verleihen. Die Abgänge der starken Calvin Wishart (Würzburg), Aleksa Kovacevic (Bonn), Tim Smith (Tübingen) oder Devonte McCall und Marko Bacak (beide Ziel unbekannt) haben die Verantwortlichen aus der nach Mainz und Ludwigshafen drittgrößten Stadt von Rheinland-Pfalz zu kompensieren gewusst.
Mit dem allerdings am Sonntag fehlenden rumänischen Nationalspieler Dragos Diculescu (Köping Stars/Schweden), dem aus Estland gekommenen Big Man Cameron Tongue, den US-Rookies Jayden Williams, Tyren Moore und Chase Forte Johnson sowie dem Deutsch-Kanadier Mason Kraus, der in die Fußstapfen von Calvin Wishart treten soll, haben sie Neuverpflichtungen getätigt, die die ProA bereichern sollen.
„Ich freue mich nach vielen harten und anstrengenden Einheiten, meine Jungs endlich unter Wettkampfbedingungen zu erleben“
sieht Branislav Ignjatovic dem ersten Testspielauftritt erwartungsfroh entgegen. Schließlich kennt der 59-Jährige gerade seine Neuzugänge Chris Carter, Zach Cooks, Nigel Scantlebury und Alex Williams meist nur aus Videos, von Einheiten auf der Laufbahn oder vom Stemmen der Gewichte an der Hantelbank. Das wird sich am Sonntag in Koblenz, wo Fans noch nicht live dabei sein dürfen, endlich ändern.