(Foto: Richard Stephan - der Stadtfotograf)

Wochenende der Arbeit – 46ers im letzten Heimspiel gegen NINERS

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Die Derbysieger der JobStairs GIESSEN 46ers haben die kleine Resthoffnung auf den Klassenerhalt in der easyCredit BBL immer noch aufrecht gehalten. Nun müssen die Mittelhessen sich den Kalibern aus Chemnitz und Göttingen stellen. Beide Teams befinden sich in der oberen Tabellenhälfte und benötigen Siege, um sich überhaupt zu qualifizieren oder eine gute Ausgangsposition für die Playoffs zu schaffen. Die Gießener treffen zunächst im letzten Heimspiel der Saison 2021/22 in der Sporthalle Gießen-Ost am Freitag, den 29. April um 20.30 Uhr auf die NINERS aus Sachsen. Am Tag der Arbeit, am Sonntag, den 1. Mai ebenfalls um 20.30 Uhr gastieren die Lahnstädter bei der BG Göttingen. Alle Partien werden live und on demand von MagentaSport übertragen, diesmal mit den Kommentatoren Stefan Koch und Holger Sauer.  


Sebastian Schmidt (Geschäftsführer & Sportdirektor JobStairs GIESSEN 46ers): „Nach dem Arbeitssieg in Frankfurt wollen wir nun gegen Chemnitz und Göttingen nachlegen. Im letzten Heimspiel der Saison gegen die NINERS werden wir, wie auch bei den FRAPORT SKYLINERS, alles geben und bis zum Schluss fighten. Das Team ist fokussiert und wir hoffen, dass auch nach diesem Spieltag die Minimalchance auf den Klassenerhalt weiter besteht. Nach dem Chemnitz-Spiel steht ein Tag Regeneration und Vorbereitung auf die BG auf dem Programm. Aber zunächst gilt die komplette Aufmerksamkeit den Chemnitzern. Wir hoffen sehr, dass uns Phillip Fayne II und Florian Koch wieder zur Verfügung stehen werden. Vor allem im Hinblick auf die vier anstehenden Spiele in neun Tagen wäre das von großer Wichtigkeit.“

Pete Strobl (Cheftrainer JobStairs GIESSEN 46ers): „Es ist wichtig, dass wir nach dem Sieg gegen unseren großen Rivalen in Frankfurt konzentriert bleiben. Dies ist ein sehr entscheidendes Wochenende für uns mit zwei großen Spielen gegen sehr gute Teams. Chemnitz und Göttingen haben beide eine sehr gute Saison gespielt und wir müssen alles, was wir haben, auf dem Court lassen.“


Die JobStairs GIESSEN 46ers klammern sich nach dem 76:75-Auswärtssieg beim hessischen Rivalen aus Frankfurt weiter an den letzten Strohhalm für die Ligazugehörigkeit. Captain Kendale McCullum mit einem Double-Double (21 Punkte, 10 Assists) und Forward Nuni Omot (25 Punkte) waren die Vorreiter für den Derbyerfolg. Doch die Gradmesser mit den NINERS Chemnitz und der BG Göttingen sind in den kommenden Partien eine andere.

Die Sachsen haben sich in den vergangenen Spieltagen sicher für die Playoffs qualifiziert und wollen nun eine gute Ausgangsposition ergattern. Auswärts präsentierten sich die NINERS mit neun Siegen bei sechs Niederlagen hungrig. Zuletzt wurden drei Erfolge in der Fremde gegen Weißenfels (96:89), Bayreuth (83:69) und Bamberg (89:79) eingefahren. Die mit einer Feldwurfquote von 48.8% treffsicheren Endrunden-Teilnehmer teilen ihr Scoring auf einige Akteure auf. Vier Importspieler scoren dabei im Schnitt zweistellig. Die Forward-Reihe Darion Atkins (12.1 PpS, 4.8 RpS), Isiaha Mike (10.9, 4.3) und Mindaugas Susinskas (10.1) ist ebenso an der Punkteausbeute beteiligt, wie der erfahrene Frantz Massenat (10.5, 4.9 ApS). Der Spielmacher leitet die Geschicke der Mannschaft und hat mit Eric Washington (8.9), Trent Lockett (9.6) oder Nelson Weidemann (8.5) wertvolle Entlastung an seiner Seite.

Wie auch im Hinspiel in Chemnitz (75:82), mussten die JobStairs GIESSEN 46ers gegen Göttingen in der Hinrunde ebenfalls eine 76:87-Niederlage hinnehmen. Der derzeit verletzte Kamar Baldwin war mit 31 Zählern der Gießener Schreck. Die Veilchen spielen eine starke Saison mussten aber zuletzt, nicht nur durch den Ausfall ihres Topscorers, vier Niederlagen in Folge schlucken. Die Gegner waren dabei unter anderem die Spitzenteams von Bonn (76:78) und Berlin (86:92) oder wie zuletzt der Playoff-Konkurrent aus Crailsheim (80:86). Mit 16 Siegen stehen sie aktuell einen Platz hinter der Endrunden-Qualifikation. Die jetzigen Erfolgsparameter von Headcoach Roel Moors sind ein Import-Trio. Dem Ex-46er Stephen Brown (12.8 PpS, 4.3 ApS) obliegt dabei die Veilchenführung auf der Aufbauposition. Harald Frey (11.5 PpS, 41.8% Dreierquote) gelangen am gestrigen Abend 6/11 3er und somit satte 25 Zähler beim Auswärtsspiel in Baden-Württemberg. Der Norweger vermochte mit dieser Leistung den aufgrund einer Gehirnerschütterung fehlenden Scharfschützen Jake Toolson (11.8 PpS, 45.1% Dreierquote) produktiv zu ersetzen. Der letzte im Bunde ist der nachverpflichtete Jeremiah Martin (18.0 PpS), der die Wirkungskreise vom Veilchen-Topscorer Baldwin bisher übernahm. Die Heimstärke der Veilchen (10 Siege) rührt vor allem aus den gewinnbringenden Dreierbereich, denn jenseits des Perimeters landen 36.9% der Würfe in der Reuse, was rund zehn Treffern pro Begegnung bedeutet.

Mit den Ausfällen von Baldwin und Toolson sind die Veilchen aber nicht alleine. Ob der Kader der Gießener an den Spieltagen 33. und 34. durch die angeschlagenen Florian Koch oder Phillip Fayne II ergänzt werden kann, sollen die restlichen Trainingstage zeigen. Backcourt-Akteur TJ Willams (Außenbandanriss) wird weiterhin fehlen, sodass Cheftrainer Pete Strobl aktuell nur auf eine Neuner-Rotation bauen kann.

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